Schrifthallen des Glutzherz

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    [Charvorstellung] Subotai

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    Subotai

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    [Charvorstellung] Subotai

    Beitrag von Subotai am Fr Feb 02, 2018 2:09 am




    Name: Subotai Al-Hadr ibn Set, Shaham-Nir, sidr ibn Sha-Toth Makdr Send

    Alter: etwa 33

    Geburtsort: Luxur

    Aufgewachsen in: Luxur

    Glauben: ehemals Set, abgewandt und verfeindet, Ymir

    Geschlecht: männlich

    Rasse/Volk: Stygier / Cimmerer

    Sozialer Status: in chronologischer Reihenfolge: Halbblut, Auserwählter Sets, Offizier, Sklave, entflohener Sklave, geächtet und gejagt, König des Glutherzens und Lord Protektor des Reiches, Herrscher von Aschengrau, Anführer der Glutfälle

    Sprachen:
    -Stygisch (muttersprache),
    -Handelssprache, Shemitisch, Kushitisch, Zingarisch (fliessend)
    -Turanisch, Zamoranisch (vereinzelte Brocken)
    - Nordheimerisch (Vanir) - fliessend

    Familie: Sarena, Sandur, Finulf, Kari (Frau und Kinder)

    Bildung: Intensiv-Ausbildung von Priestern Sets, Waffenmeistern, Gelehrten

    Ausbildung/Arbeit: Krieger, Anführer

    Bes. Zugehörigkeiten:  Anführer vom Stamm der Glutfälle, ehemals Offizier in Armee Toth-Amons


    Physische Attribute:

    Größe: 1,95m

    Gewicht: 112 kg

    Haarfarbe: Schwarz

    Augenfarbe: stechendes Eis-blau



    Typische Waffen: Schwert / Schild /Dolch, ab und an ein  Bogen über der Schulter, mittlerweile öfters mit einem Speer anzutreffen
    Besondere Ausrüstung:

    Besonderheiten:
    -kleine Krallennarben an den Schläfen
    -verblasste Narben quer über den Rücken, verzogen durch Wachstum
    -Dolchnarbe (Einstich) über dem Nabel
    -Kuhle neben dem rechten Schulterblatt, könnte mal ein Loch gewesen sein
    -dutzende kleinere Narben vonm Schnitten/Kratzern auf Oberkörper/Arme
    -drei verblasste Krallennarben von breiten Klauen diagonal über die Brust
    -Narben: vier Kratzer quer durch das Gesicht, Fingernägel


    Zuletzt von Subotai am Fr Jun 29, 2018 2:57 pm bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet

    Subotai

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    Re: [Charvorstellung] Subotai

    Beitrag von Subotai am Fr Feb 02, 2018 2:11 am

    Der Cimmerer verliess Luxur in südliche Richtung. Sein Ziel war es, dem Styx weiter in den Süden zu folgen und sich dann leicht gen Osten zu wenden. Nur noch durch Keshan durch, und er war endlich in den schwarzen Königreichen, um sich den schwarzen Riesen zu stellen. Sein Name sollte gross sein... sein Ruhm gewaltig. Gerade erst hatte er in der Kanalisation der Hauptstadt Stygiens eine Prinzessin von grosser Schönheit gerettet. Es war ein glorreiches Abenteuer, ruhmreiche Kämpfe und der Dank der makellosen Schönheit war gross genug, dass sie ihm eine Nacht bescherte, an die er sich noch lange erinnern könnte.
    Das dachte er, und die Erinnerung an ihre Hingabe an ihren Retter lies ihn leicht schmunzeln.
    Was er wiederum nicht wusste... der Kampf war gegen Sklaven, die Entführung fingiert, und sie niemal in Gefahr. Weiterhin wusste er nicht, dass sein Leben in dem Moment verwirkt war, als er den Fuss das erste mal auf die Strassen der Stadt Luxur setzte.

    Hinter den ersten Sanddünen kam Bewegung auf. Männer warfen Decken von sich, die sie mit der Umgebung verschmelzen liesen. Ein Blasrohr wurde angesetzt und der Cimmerer getroffen.
    Er lachte, ob der lächerlichen Wunde, zog seine Axt vom Rücken und warf sich in die Schlacht. Er kämpfte noch, wusste er doch nicht, dass er bereits im Sterben lag.

    Die dunklen Augen der Schönheit betrachteten den Süden. Hoch oben, vom Balkon ihres Heims, eines gewaltigen Ziggurat stellte sie sich vor, wie der kriegerische Wilde sterben würde.
    Sie strich sich über ihren flachen Bauch. Er hatte seinen Zweck erfüllt. Sie hatte empfangen... so wie sie es geplant hatte... so wie es ihr bestimmt war. Sie wusste nichtmal den Namen des Streuners... doch es war ihr auch egal. Noch binnen einer Stunde würde niemand mehr seinen Namen wissen... getilgt vom Angesicht dieser Erde.

    Sie hatte es gesehen... es war bestimmt. Er durfte nicht weiter leben, nicht Anspruch erheben auf seinen Sohn, das Kind, das die Welt aus den Angeln heben sollte. Die grosse Schlange hat dies bestimmt. Versonnen lächelnd entzündete sie die Kohlebecken und warf die Kräuter hinzu, die einen süsslichen Duft verströmten. Die ihr halfen, sich zu entspannen... die ihr Vision bescherten von dem, der einst kommen mag. Entsprungen aus ihrem Leib, geboren, ihren Stand zu erheben... und die Welt unter seinem Stiefel zu zertreten... die Glorie Stygiens... der Sieg Sets. Ihr Sohn.

    Schon als Mädchen wusste sie, wie der Mann aussehen würde, der ihr seinen Samen schenkte. In den ersten Nächten in den Tempeln fingen die Visionen an. Visionen von Krieg, von Kampf... von einer gewaltigen Armee des Zauberers Toth-Amon, ihr Sohn direkt an seiner Seite. Wie majestätisch er wirkt, wenn er die Schlachten befehligt, wie sein Ruhm ihren Stand sichern würde, wie seine Taten ihre Gunst bei Set erhöhen würde, bis sie es schliesslich sei, die seine mächtigste Dienerin auf Erden ist. Mächtig genug, um Toth-Amon zu vernichten, und mit Hilfe ihres Sohnes, die Welt untertan zu machen.

    Längst schon war bekannt, dass sie die besondere Gunst der grossen Schlange besass. Jahr um Jahr stieg sie weiter auf in den Reihen der Priester des Gottes, der die Welt mit seinem Schatten zeugte. Und stets war ihre Jungfräulichkeit gewahrt. Jedermann wusste, das war der Preis, den ihr Gott von ihr forderte. Ein geringer Preis... ein lächerlicher Preis, wie sie fand.

    Er war gross, der Cimmerer... stattlich gebaut und grob. Ein Wilder, wie man ihn sich vorstellt. Sie hatte Schmerzen, als sie ihn empfing, und doch jauchzte sie vor Erfüllung. Der Narr dachte wohl, dass sie es genoss, wie sie sich ihm hingab... Stunde um Stunde, bis sie längst schon wund war, und ihn immer noch fest an sich presste. Als er sich ermattet nieder legte, blitze kurz der Hass in ihren Augen als sie sich an ihn schmiegte.
    Sie wusste es... sie hatte empfangen. Ein geringer Preis, der sie einen Sekundenbruchteil danach wieder lächeln lies.

    Die Dämpfe taten ihr übriges, ihren Geist zu vernebeln. War es Einbildung, oder war es wirklich ein Schrei, den ihr der Wind aus den Dünen herübertrug? Sie lächelte und dämmerte weg. Ergab sich ihren Visionen von Grösse... von Macht. Einige Jahre noch... und sie wäre am Ziel ihrer Wünsche.

    Subotai

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    Re: [Charvorstellung] Subotai

    Beitrag von Subotai am Fr Feb 02, 2018 2:12 am

    "...und so schuf Set mit seinem Schatten, der schwarzen Schlange, das Universum und die Welt auf der wir leben. Die de..gen..erierten Götter wie Mitra sind nur Emporkömmlinge, die versuchen sich im Glanz des mächtigsten Gottes, der existierte schon vor dem Cat... Cata..." rezitierte der Junge, als er über das Wort stolperte und den schon Stock des Priesters spürte, der mit seiner Ausbildung betraut wurde. "CATACLYSMUS" bellte ihn jener an, jede Silbe mit einem Hieb unterstreichend.
    Tränen traten dem vierjährigen in die Augen, aber er hatte bereits gelernt, dass die Hiebe heftiger und zahlreicher wurden, je mehr er sich den Schmerz anmerken lies. Das Gold des Schmuckes des Mannes blitzte im Licht der untergehenden Sonne, als er erneut ausholte.

    "Genug!" sprach eine zarte Stimme. Nicht laut, nicht heftig, fast nicht mehr als ein Flüstern, doch umso gewaltiger war ihre Wirkung, als der Stock fast mitten im Schwung beinahe erstarrte, und der Priester auf die Knie fiel.
    "Hohepriesterin" begrüsste er die Frau mit beinahe unterwürfigem Tonfall.

    Der nackte Junge rieb sich trotzig die Tränen aus den Augen und hob sein Kinn, den Blick auf die Hohepriesterin richtend. Sie war selbst so gut wie nackt, nur ein dünnes Seidentuch lag um ihre Hüften, doch ihr Schmuck zeugte von ihrem Stand und Einfluss.

    Er kannte die Frau, er nannte sie Mutter. Was dies zu bedeuten hatte, war ihm ebenso klar. Es war das Weib, das ihn geboren hatte, der er sein Leben und seine Dienste schuldete. Alle beeilten sich, ihm diese Schuld vor Augen zu führen, wenn sie miteinander zu tun hatten, was recht seltene Gelegenheiten wurden.

    Er fiel auf die Knie, die unterwürfige Haltung des Priesters imitierend, doch war er unfähig, das Haupt ebenfalls zu senken und lies seine Augen auf ihr ruhen.

    "Dieser Trotz... diese eisblauen Augen, wie von einem Wilden." dachte sie sich. Es waren die Augen seines Vaters... am liebsten hätte sie sie ihm aus dem Kopf gerissen... umso mehr, wenn er sie so unverschämt anstarrte. Ach wohl... er würde es noch lernen.

    Mit stolzer Miene lies sie den Priester aufstehen. "Es ist soweit... die Sterne stehen günstig. Heute Nacht soll es geschehen, die Vorbereitungen werden getroffen." Fast verächtlich musterte sie den mageren Leib ihres Sohnes. Dies sollte die letzte Prüfung werden. Wenn er den Segen ihres Gottes empfangen würde, dann wäre er wirklich derjenige, der ihr prophezeit wurde. Ein würdiger Sohn... wenn nur nicht diese Augen wären.
    Mit einem leisen Schnauben wandte sie sich wieder ab.
    "Sorg dafür, dass er gebadet und gesalbt wird... er stinkt."
    Und schon war sie wie ein Schemen wieder verschwunden.

    Grob zerrte ihn der Priester wieder auf die Füsse. Er wurde an dem Arm durch den Tempel gezogen und einem Rudel Weiber zugeworfen. Jene badeten ihn, rubbelten ihn ab, bis sich die Haut wund anfühlte und benetzten ihn mit Ölen, die in den offenen Stellen furchtbar brannten.
    Der Knabe allerdings wusste, dass er stets unter Aufsicht war, und jene nur darauf lauerten, Schwäche zu erkennen um sie ohne Gnade zu ahnden. Er nahm den Schmerz und erstickte ihn mit Wut... Wut auf diese Weiber, Wut auf diese Welt, die er nicht verstand.

    Stunden später...

    Er lag auf einer Bahre... doch dessen war er sich nicht mehr bewusst. Das Fieber tobte in ihm und zwei leichte Male auf seiner, aufs doppelte angeschwollenen, Hand leuchteten im feurigen Rot. Zwei Priesterinnen waren über ihm gebeugt, und rezitierten eine endlos scheinende Litanei an Gebeten. Auch dies nahm er nur am Rande wahr. Die Stimmen verschmolzen in seinem Geist zu einem bösartigen Raunen der Wesen, die ihn verfolgten und jagten. Er wusste, er würde ihnen nicht entkommen können. Er müsse sich ihnen stellen... all seinen Mut zusammen kratzen und stehen bleiben. Doch noch hatten seine Füsse ein Eigenleben und er floh... floh über Berge und Wüsten, über das Firmament und die Sterne hinaus.
    Sein Körper wälzte sich hin und her, und der Junge badete in seinem eigenen Schweiss.


    Zwei Augenpaare waren stets auf ihn gerichtet. Nun... Augenpaare konnte man es nur schwerlich nennen. Ein Augenpaar und ein paar leere Höhlen traf es besser.
    "Das Gift tobt in ihm..." sprach sie leise zu dem Schädel, den sie neben sich aufgestellt hatte, fast so, als würde sie jenem einen Logenplatz zugestehen.
    "Nun wird sich zeigen, ob dein Sohn es wert ist... bete, Cimmerer... bete für deinen Sohn." Ihre Mundwinkel hoben sich und verzogen das hübsche Gesicht zu einer fast dämonischen Fratze, als sie ihre makellose Zähne entblösste, und sie an die Konsequenzen für sich selbst dachte, sollte das Balg nun verrecken. SO rasant, wie ihr Aufstieg war, so kometenhaft wäre ihr Niedergang, sollte er sich nicht als Auserwählter herausstellen.

    Der Junge schrie auf und starrte blicklos mit diesen so verhassten Augen in die Dunkelheit über ihm. Sehr gut... er hatte den Kampf angenommen.

    Einer der Priester, der die Zeremonie überwachten, trat zu ihr. "ich glaube... er wird es überleben. Er hat die Segnung der grossen Schlange erhalten und überlebt. Set ist mit uns allen und seine Gnade ist grenzenlos."

    Mit einer barschen Handbewegung sandte sie ihn auf seinen Platz zurück. Nur kurz ruhte ihr Blick noch auf dem Bengel, bevor sie den Schädel nahm und durch einen Alkoven den Raum verlies.
    Laut hallten ihre Schritte durch die Stille, während sie rasant in Richtung ihrer Gemächer ging. Es war geschehen. Er würde leben. Er würde einen Namen bekommen, und endlich wert sein, den Unterricht an den Waffen zu beginnen.

    "Subotai" flüsterte sie leise vor sich hin. So solle er heissen... den Namen wusste sie aus ihren Visionen, der Name den ihre Feinde schrien, bevor er sie nieder streckte. Er ist Subotai... ihr grösster Triumph.
    Sie legte den Schädel wieder an seinen Platz neben ihrem Bett, so gedreht, dass sie "Blickkontakt" halten konnten. Die Zwiegespräche taten ihr gut... er war so ein wundervoller Zuhörer... jetzt... viel besser, als im Leben, als er nur von seinen Taten röhrte. Mit einer fast beiläufigen Handbewegung entzündete sie die Kohlebecken und lies wieder die Kräuter hinein rieseln. Fast augenblicklich nahm sie den schweren Geruch wahr, der ihr leicht die Sinne schwinden lies. Sie fiel auf den Diwan und starrte in die leeren Augenhöhlen, während eine wohltuende Mattheit über ihre Glieder fiel. Ihre Lider sanken herab und sie verlor sich wieder in ihren Visionen von Grösse... wie ihr Sohn, ihr Triumph über die Schädel ihrer gefallenen Feinde stolzierte, um sie zu ihrem angestammten Platz zu bringen.



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